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BWO-Newsletter

Ausgabe: 01/2014
Datum: 16.01.2014

Inhalt:
Wohnungspolitik allgemein
Bundesrat vertieft wohnungspolitischen Dialog und verfolgt Massnahmen weiter
Bundesrat erleichtert dem gemeinnützigen Wohnungsbau den Zugang zu Bauland
Bund fördert Innovation und Pioniergeist in der Raumentwicklung
Bundesrat beantragt die Annahme von zwei Vorstössen von Nationalrätin Badran zur Lex Koller
Publikation des BFS zu Haushaltsgrössen und Wohnflächenkonsum
Wohnraumförderungsgesetz WFG
Angepasste Bedingungen für FdR-Darlehen
WFG-Merkblatt 2 aktualisiert
Angepasste Anlagekostenlimiten per 1. Februar 2014
Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz WEG
Verlängerung der Anspruchsberechtigung ZV1 von 19 auf 21 Jahre seit Anfang 2014 in Kraft
Träger und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus
Anleihetätigkeit der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger EGW
Neu auf der BWO-Website: Statistiken zum gemeinnützigen Wohnungsbau
Mietrecht
Änderung der VMWG: bezogene Förderleistungen müssen ausgewiesen werden
Revision des Mietrechts zur besseren Transparenz auf dem Mietwohnungsmarkt
Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 2 Prozent
Parlamentarische Initiative der Grünen fordert Anbindung der Mietzinse an die Teuerung
Motion verlangt Anrechnung von Energiespar-Nebenkosten bei Geschäftsräumen
Forschung
Preisgünstigen Wohnraum fördern - ein Baukasten für Städte und Gemeinden
Machbarkeitsstudie zur institutionellen Zusammenarbeit im Bereich Wohnungspolitik in Lausanne West
Schlussbericht Netzwerk Altstadt
Diverses
Grenchner Wohntage 2013: Fachtagung zum Thema «Wohnen und Personenfreizügigkeit»
Auszeichnungen im Architekturwettbewerb EUROPAN vergeben

Wohnungspolitik allgemein

Bundesrat vertieft wohnungspolitischen Dialog und verfolgt Massnahmen weiter
Der Bundesrat hat am 15. Januar 2014 die Zwischenergebnisse des wohnungspolitischen Dialogs von Bund, Kantonen und Städten zur Kenntnis genommen und entschieden, die von der Arbeitsgruppe empfohlenen Massnahmen vertieft zu prüfen und den Dialog fortzusetzen.
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Bundesrat erleichtert dem gemeinnützigen Wohnungsbau den Zugang zu Bauland
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. Oktober 2013 eine Änderung der Verordnung über die Förderung von preisgünstigem Wohnraum gutgeheissen. Damit wird den gemeinnützigen Bauträgern ermöglicht, zinsgünstige Darlehen nicht nur für Bauinvestitionen, sondern auch für den Erwerb von Bauland zu beanspruchen.
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Bund fördert Innovation und Pioniergeist in der Raumentwicklung
Der Bund unterstützt Modellvorhaben zur nachhaltigen Raumentwicklung, mit denen Gemeinden, Städte, Agglomerationen, Regionen und Kantone innovative Ansätze erproben können. Neu wird auch das Wohnen thematisiert. Bis 28. Februar 2014 können Projektvorschläge beim Bund eingereicht werden.
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Bundesrat beantragt die Annahme von zwei Vorstössen von Nationalrätin Badran zur Lex Koller
Nationalrätin Badran schlägt mit den zwei Motionen zur Lex Koller vor, die Privilegierung für den Erwerb von Anteilen an Immobilienfonds und börsenkotierten Immobiliengesellschaften durch Personen im Ausland aufzuheben und betrieblich genutzte Immobilien wieder der Bewilligungspflicht der Lex Koller zu unterstellen.
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Publikation des BFS zu Haushaltsgrössen und Wohnflächenkonsum
Zum ersten Mal seit der Volkszählung 2000 veröffentlicht das BFS im Rahmen der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) 2012 zusätzliche Informationen zu den Wohnverhältnissen. Die Anzahl Personen pro Wohnung bleibt gegenüber 2000 konstant (2,3). Durchschnittlich ist der Wohnflächenverbrauch (Fläche pro Bewohner) von 44 m2 im Jahr 2000 auf 45 m2 leicht gestiegen. In den Wohnungen, die nach 2000 erbaut wurden, liegt dieser bei 49 m2 pro Bewohner. Neu wird diese Statistik jährlich publiziert.
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Wohnraumförderungsgesetz WFG

Angepasste Bedingungen für FdR-Darlehen
Auf den 1. Januar 2014 wurden die Bedingungen für Fonds de roulement-Darlehen (maximaler Betrag, Zinssatz, Amortisationsdauer) besser auf die jeweiligen Bedürfnisse des gemeinnützigen Investors ausgerichtet (siehe WFG-Merkblatt 2).
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WFG-Merkblatt 2 aktualisiert
Das WFG-Merkblatt 2 über die «Bundeshilfe an die Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus und ihre Einrichtungen» wurde aufgrund der angepassten Bedingungen für Fonds de roulement-Darlehen revidiert.
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Angepasste Anlagekostenlimiten per 1. Februar 2014
Die angepassten Anlagekostenlimiten sowie die neue Einteilung der Gemeinden auf die Kostenstufen sind ab Ende Januar auf der BWO-Website verfügbar.


Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz WEG

Verlängerung der Anspruchsberechtigung ZV1 von 19 auf 21 Jahre seit Anfang 2014 in Kraft
Seit dem 1. Januar 2014 beträgt die Laufzeit der ZV I neu 21 Jahre.
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Träger und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus

Anleihetätigkeit der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger EGW
Am 13. November hat die EGW die beiden Serien 46 und 47 um insgesamt 75,3 Mio. Franken aufgestockt. 22 gemeinnützige Wohnbauträger beteiligen sich an diesen Emissionen. Für eine Laufzeit von knapp 10 Jahren betragen der Zinssatz 1,375% und die All-in-costs 1,513%; bei knapp 15 Jahren Laufzeit liegen der Zinssatz bei 1,75% und die  All-in-costs bei 1,898%. Insgesamt betrug die Emissionstätigkeit der EGW im vergangenen Jahr nahezu 400 Mio. Franken.
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Neu auf der BWO-Website: Statistiken zum gemeinnützigen Wohnungsbau
Seit dem Systemwechsel bei der Volkszählung ab dem Jahr 2010 liefert die eidgenössische Statistik nur noch bedingt vergleichbare Zahlen zu den Wohnverhältnissen und zur Wohnsituation in der Schweiz. Um gewisse frühere Auswertungsmöglichkeiten weiterhin nutzen zu können, hat das BWO in Zusammenarbeit mit den Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus eine Datenbank mit den Gebäudeadressen der gemeinnützigen Bauträger erstellt. Durch den vom BFS mit dem Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) vorgenommenen Adressabgleich sind nun erste Zahlen zum gemeinnützigen Wohnungsbau verfügbar.
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Mietrecht

Änderung der VMWG: bezogene Förderleistungen müssen ausgewiesen werden
Der Bundesrat hat eine Änderung der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) gutgeheissen. Bezogene Fördermittel, namentlich im Zusammenhang mit energetischen Verbesserungen, sind in Form eines Abzugs bei den Mietzinserhöhungen an die Mietenden weiterzugeben und im Formular für die Mitteilung von Mietzinserhöhungen anzuzeigen.
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Revision des Mietrechts zur besseren Transparenz auf dem Mietwohnungsmarkt
Der Bundesrat hat sich im Grundsatz für eine Revision des Mietrechts ausgesprochen, welche die Transparenz auf dem Mietwohnungsmarkt erhöhen und weitere Verbesserungen für die Mieter- und Vermieterseite einbeziehen soll. Er hat das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zur Änderung des Obligationenrechts (OR) auszuarbeiten.
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Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 2 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 2,00 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
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Parlamentarische Initiative der Grünen fordert Anbindung der Mietzinse an die Teuerung
Der Vorstoss fordert eine Änderung des OR dahingehend, dass die Mietzinse in der Regel der Entwicklung des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK) folgen und nicht mehr an den hypothekarischen Referenzzinssatz gekoppelt sind.
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Motion verlangt Anrechnung von Energiespar-Nebenkosten bei Geschäftsräumen
Nationalrat Schilliger möchte das Mietrecht so anpassen, dass bei Geschäftsräumen durch energetische Sanierungen eingesparte Energiekosten während einer Zeitdauer von 5 Jahren bei den Nebenkosten angerechnet werden können.
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Forschung

Preisgünstigen Wohnraum fördern - ein Baukasten für Städte und Gemeinden
Die hohe Nachfrage in Städten, Agglomerationen und manchen Tourismusregionen hat die Miet- und Wohnungspreise ansteigen lassen. Wirtschaftlich schwächere Haushalte können sich Wohnungen in diesen Gemeinden häufig nicht mehr leisten. Das BWO stellt solchen Gemeinden neu einen Baukasten zur Verfügung, der aufzeigt, wie diese preisgünstigen Wohnraum fördern und langfristig erhalten können.
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Machbarkeitsstudie zur institutionellen Zusammenarbeit im Bereich Wohnungspolitik in Lausanne West
In den Gemeinden von Lausanne West herrscht ein Mangel an Wohnraum, von dem zahlreiche Haushalte betroffen sind. Diese Studie hatte zum Ziel, Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und mit dem Kanton auszuleuchten und so deren Handlungsfähigkeit zu erweitern.
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Schlussbericht Netzwerk Altstadt
Das «Netzwerk Altstadt» widmet sich den Folgen des Strukturwandels, wie er mit dem Einbruch des Detailhandels in Zentren und Ortskernen zu beobachten ist. Kern des Projektes war die Entwicklung von standardisierten Werkzeugen zur Stärkung der Wohnnutzung.
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Diverses

Grenchner Wohntage 2013: Fachtagung zum Thema «Wohnen und Personenfreizügigkeit»
An der Fachtagung der Grenchner Wohntage 2013 wurde aufgezeigt, dass die Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt nicht nur auf das Bevölkerungswachstum und die Zuwanderung zurückzuführen ist. Eine ebenso wichtige Rolle spielen das günstige wirtschaftliche Umfeld, die tiefen Zinssätze, der demografische Wandel und veränderte Wohnbedürfnisse.
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Auszeichnungen im Architekturwettbewerb EUROPAN vergeben
Am 18. März 2013 wurde der vom BWO unterstützte Architekturwettbewerb EUROPAN zum Thema
«Die urbanen Projekte den Anforderungen der heutigen Städte anpassen» lanciert. Am 16. Dezember 2013 wurden an einer Medienkonferenz in Bern die Ergebnisse präsentiert.
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Fachkontakt: info@bwo.admin.ch

Autor/in: Stefan Pulfer

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