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Wohntage 2011
Gemeinnütziger Wohnungsbau – Sozialwohnung oder Luxus?
Donnerstag, 3. November 2011 ab 10 Uhr
Fachtagung im Parktheater Grenchen
Simultanübersetzung
Tagungsbeitrag: Fr. 200.- (inkl. Dokumentation und Verpflegung)
Wohnbaugenossenschaften und andere gemeinnützige Wohnbauträger haben den Anspruch, sozial verantwortlich, ökonomisch und ökologisch nachhaltig und mit Blick auf kommende Generationen zu handeln. In der aktuellen Diskussion über Auswege aus der Wohnungsknappheit erfährt dieses Selbstverständnis breite Unterstützung. Die Rede ist aber auch von zu hohen Flächen- und Ausbaustandards, Unterbelegung und einer „falschen" Bewohnerschaft. Die Tagung nimmt diese Debatte auf und hinterfragt die Entwicklung von Wohnflächen, Ausstattung und Belegung innerhalb und ausserhalb des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Sie zeigt, wie die Bauträger selber und die öffentliche Hand diese Parameter steuern können und diskutiert die Rollen der gemeinnützigen und der übrigen Investoren bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen.
Hauptstadtregion Schweiz: "Motor der Entwicklung" wie die Metropolitanregionen?
Montag, 7. November 2011 ab 20 Uhr
Schafft Denkmalschutz Mehrwert?
Dienstag, 8. November 2011 ab 20 Uhr
Diskussion im Kunsthaus Grenchen
Schöne Ortsbilder und historische Gebäude müssen erhalten bleiben, so der Wunsch der Allgemeinheit. Doch welche Folgen hat die Unterschutzstellung für betroffene Liegen-schaftenbesitzer? Für die einen ist es klar - die Liegenschaft verliert an (finanziellem) Wert; andere wieder - ebenso klar - vertreten die Meinung, dass diese Liegenschaften auf jeden Fall einen Mehrwert „verbuchen" können. Unter der Leitung des Präsidenten der kant. Denkmalpflegekommission SO diskutieren Stadtwanderer Benedikt Loderer, Philipp Maurer, Bausatz GmbH und Besitzer eines Baudenkmals, Immobilienfachmann Theodor Kocher, Espace Real Estate AG und Stefan Blank, Denkmalpfleger des Kanton Solothurn über den Nutzen bzw. Schaden durch eine Unterschutzstellung.
Der Wandel eines Stadtbilds
Mittwoch, 9. November 2011 ab 19 Uhr
Vernissage im Kultur-Historischen Museum Grenchen
Ausstellung: 10. November 2011 bis 14. Februar 2012
Nichts ist konstanter als der Wandel. In einer Ausstellung stellen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Grenchen einst und jetzt gegenüber. Die Schüler recherchierten die Standorte ausgewählter Fotografien aus der Heimatsammlung von Hans Kohler. Diese stellen sie aktuellen Fotos, die sie vom gleichen Standort aufnahmen, gegenüber. Dadurch dokumentieren sie die Veränderungen im Stadtbild. Geschichten zu den abgebildeten Gebäuden, Personen und Strassen vertiefen die Gegenüberstellungen. Die Ausstellung zeigt die Vergänglichkeit und Veränderungen in der Architektur.
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