BWO-Newsletter

aktuelle Ausgabe: 02/2019
Datum: 10.07.2019


Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik

Monitoring über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt 2018
Wie bereits im Vorjahr ist die Schweiz 2018 ausreichend mit Wohnraum versorgt gewesen. Allerdings öffnet sich die Schere zwischen Miet- und Wohneigentumsmarkt weiter. Während sich der erste entspannt, deckt beim zweiten das Angebot den Bedarf klar nicht. Wirkung zeigen die Abnahme der Zuwanderung sowie die anhaltend tiefen Zinsen, wie eine aktualisierte Untersuchung im Auftrag des BWO über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt zeigt.
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Neurentenstatistik: Vorbezüge für Wohneigentum aus beruflicher Vorsorge und Säule 3a: erstmals mit Rückzahlungen in berufliche Vorsorge
Vom Bundesamt für Statistik wurden im Rahmen der Veröffentlichung der Neurentenstatistik für das Jahr 2017 wiederum Daten der Vorbezüge aus der beruflichen Vorsorge sowie aus der Säule 3a zum Zwecke der Wohneigentumsförderung publiziert. Zudem wurden erstmals Daten zu den Rückzahlungen von WEF-Geldern in die berufliche Vorsorge ausgewiesen.
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Ethnische Diskriminierungen auf dem Schweizer Wohnungsmarkt
Im Rahmen einer Studie im Auftrag des BWO wurde festgestellt, dass ethnische Diskriminierung, also Ungleichbehandlung aufgrund der Herkunft, auch auf dem Schweizer Wohnungsmarkt vorkommt. In diesem Zusammenhang hat Nationalrat Sommaruga eine Interpellation eingereicht und vom Bundesrat Auskunft zu möglichen Präventionskampagnen und Sanktionsmassnahmen verlangt.
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Rechnungslegungsvorschriften für Immobilien im Rahmen des BVG
Nationalrätin Badran hat ein Postulat eingereicht, das den BR beauftragt aufzuzeigen, welche Auswirkungen die Rechnungslegungsvorschriften im Rahmen des BVG, wonach Immobilien nach dem Verkehrswert geführt werden müssen, auf die Mieten, Renditen und Immobilienpreise haben.
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Wohnraumförderungsgesetz WFG

Wohnraumförderung im Berggebiet und ländlichen Raum
Nationalrat Egger beantragt mit einer Motion, die Kriterien für die Wohnraumförderung im Rahmen des Wohnraumförderungsgesetzes so anzupassen, dass sie den Verhältnissen in den Berggebieten und ländlichen Räumen besser Rechnung tragen.
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Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz WEG

Abfederung der Auswirkungen beim Wegfall der Bundeshilfe bei geförderten Wohnungen
Nationalrätin Schneider Schüttel hat ein Postulat eingereicht, das den Bundesrat beauftragt, mögliche Massnahmen zur Minderung der Auswirkungen des Wegfalls der Wohnraumförderung auf wirtschaftlich oder sozial benachteiligte Mieterinnen und Mieter zu prüfen und vorzuschlagen.
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Träger und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus

Anleihetätigkeit der Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger EGW
Am 08.05.2019 konnte die Emissionszentrale EGW mit der Serie 61 eine Anleihe über CHF 113.6 Mio. erfolgreich am Markt auflegen. Der Zins beträgt 0,440% pro Jahr und die All-in-costs liegen bei 0,466% p.a. An der neuen Serie haben sich 25 Wohnbauträger mit 29 Quoten beteiligt.
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Zahlen zum gemeinnützigen Wohnungsbau 2017
Die detaillierten Zahlen zum gemeinnützigen Wohnungsbau für das Jahr 2017 sind auf der Website des BWO verfügbar.
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Mietrecht

Hypothekarischer Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen bleibt bei 1,5 Prozent
Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt 1,5 Prozent und verbleibt damit auf demselben Stand wie der letztmals publizierte Satz. Dieser gilt für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz.
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Motion der Kommission für Rechtsfragen des Ständerats für eine Revision der Regeln der Mietzinsgestaltung
Der Ständerat hat am 20.03.2019 eine Motion seiner Kommission für Rechtsfragen angenommen. Danach wird der Bundesrat beauftragt, die heute geltenden Regeln der Mietzinsgestaltung bei Wohn- und Geschäftsräumen einer umfassenden Überprüfung zu unterziehen und dem Parlament einen ausgewogenen Entwurf für eine diesbezügliche Änderung des Obligationenrechts in den Titeln über die Miete und Pacht zu unterbreiten. Am 20.06.2019 hat der Nationalrat die Motion abgelehnt und im Gegenzug 3 Parlamentarische Initiativen angenommen. Diese werden nun wieder vom Ständerat behandelt.
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Mietrechtliche Bestimmungen auf die Bedürfnisse von Behinderten ausrichten
Nationalrat Sommaruga hat eine Motion eingereicht, mit der er mietrechtliche Bestimmungen so gestalten möchte, dass sie mehr auf die Bedürfnisse von Behinderten ausgerichtet sind.
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Bessere Ausschöpfung des Energiesparpotenzials von Gebäudesanierungen
Die von Nationalrat Bourgeois eingereichte Motion verlangt eine Mietrechtsanpassung, die zu einer besseren Ausschöpfung des Energiesparpotenzials von Gebäudesanierungen führt. Erreicht werden soll dies durch die Möglichkeit der neutralen Bilanzierung, die es erlauben würde, die Kosten umfassender Überholungen durch die eingesparten Nebenkosten zu kompensieren.
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Keine Abwälzung der Mehrkosten auf Mieterschaft bei bis 2035 nicht energetisch sanierten Wohngebäuden
Mit einem Postulat fordert Nationalrat Bendahan den Bundesrat auf einen Mechanismus zu prüfen, der sicherstellt, dass die Mieterschaft von Wohngebäuden, die bis ins Jahr 2035 nicht energetisch saniert worden sind, die energetischen Mehrkosten nicht bezahlen müssen. Dadurch soll für die Eigentümerschaft von Mietliegenschaften ein Anreiz für energetische Erneuerungen geschaffen werden, da der Sanierungsverzicht mit dem Nachteil verbunden wäre, den Differenzbetrag bei den Heizkosten selber tragen zu müssen.
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Forschung

Kostenfaktor Parkplätze in gemeinnützigen Wohnbauten
Das BWO hat eine Studie in Auftrag gegeben, welche die planerischen Rahmenbedingungen zur Erstellung von Parkplätzen bei gemeinnützigen Wohnbauten dem effektiven Bedarf der Bewohnenden gegenüberstellt.
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Mikro-Wohnen / Cluster-Wohnen. Evaluation gemeinschaftlicher Wohnformen für Kleinsthaushalte
In der Schweiz sind mehr als zwei Drittel aller Haushalte Kleinhaushalte mit einer Grösse von ein bis zwei Personen, Tendenz steigend. Bezahlbare Kleinstwohnungen sind in den Städten Mangelware. Die Pilotstudie untersucht Projekte im Bereich Mikro-Wohnen / Cluster-Wohnen bezüglich Angebot, Erschwinglichkeit sowie Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, welche in den letzten Jahren in der Schweiz, Deutschland und Österreich realisiert wurden.
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Diverses

Grenchner Wohntage 2019
Die Fachtagung der 24. Grenchner Wohntage findet am 7. November 2019 unter dem Titel «Wie ist zeitgemässes Wohnen im Bestand zukünftig möglich?» statt. Ab sofort kann man sich für alle vier Veranstaltungen der Grenchner Wohntage anmelden.
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