Veröffentlicht am 22. Juli 2024
Ausgewählte Referenzprojekte
Im Rahmen ihrer Wohnungspolitik entwickelt die Stadt Renens seit 2019 ein Angebot für die Aufnahme und Unterbringung von obdachlosen Personen oder Personen mit schlechter Wohnsituation. So werden vier Experimente mit Übergangswohnungen durchgeführt. Dabei werden Zimmer für eine begrenzte Zeit sowie eine Betreuung zur Verfügung gestellt, mit dem Ziel, den Nutznießern anschließend den Zugang zu einer Wohnung auf dem freien Markt zu ermöglichen. Die Studie besteht darin, das angebotene Angebot zu dokumentieren, die Wohnwege und Erfahrungen der Personen, die das Angebot in Anspruch nehmen, zu analysieren sowie die von der Stadt Renens entwickelten Formen des Übergangswohnens mit anderen Initiativen desselben Typs in Beziehung zu setzen.
Projektträger: Stadt Renens
Projektdauer: Dezember 2022 - April 2024
Projektseite: www.hetsl.ch
Publikation
uebergangswohnungen
Übergangswohnungen: Analyse des Angebots der Stadt Renens
Der komplette Bericht ist nur in französischer Sprache verfügbar. Die Zusammenfassung ist in deutscher, französischer und italienischer Sprache verfügbar
PDF2.82 MB25. Juni 2024
Übergangswohnungen. Analyse des Angebots der Stadt Renens. Kurzfassung
Die Stadt Renens und das BWO beauftragten die Haute école de travail social et de la santé Lausanne HETSL mit der Analyse des Angebots an Übergangswohnungen der Gemeinde. Die Studie untersuchte Wohnkarrieren und Erfahrungen der Bewohnenden und formuliert Verbesserungsvorschläge. Es zeigt sich, dass dieses Angebot zur sozialen Integration der Betroffenen beiträgt: mehr als die Hälfte der Betroffenen wurde der Zugang zu einer regulären Wohnung ermöglicht.
PDF2.82 MB25. Juni 2024

An zentrumsnaher Lage in Biel soll ein exemplarisches Projekt für das genossenschaftliche Bauen entstehen. Hohe ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Anliegen werden im Projekt sorgfältig ausgelotet und abgewogen. Das Projekt orientiert sich an der Kreislaufwirtschaft. Die Erkenntnisse zum zirkulären Bauen im genossenschaftlichen Wohnungsbau sollen dokumentiert und für weitere ähnliche Projekte oder andere interessierte Bauträger als Hilfestellung aufbereitet werden. Untersucht werden dabei Aspekte in den Beriechen Bestellendenkompetenz, Qualitätssicherung, Kosten und Finanzierung, Planungs- und Bauprozesse sowie praxisbezogene Aspekte bei der Wiederverwendung von Bauteilen.
Projektträger: Baugenossenschaft GURZELENplus
Projektdauer: Oktober 2023 – Herbst 2026
Projektseite: https://gurzelenplus.ch/projekt/

In Zermatt sind bezahlbare Wohnungen rar geworden. Betriebe im Mattertal haben dadurch Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu behalten. Die Nachbargemeinde Täsch kämpft als Folge davon mit einer demographischen Segregation sowie mit Integrationsproblemen. 2015 haben die beiden Gemeinden zusammen mit der Gemeinde Randa die Gemeinschaftsinitiative «Mehr Wohnraum zu tragbaren Preisen für Ortsansässige im inneren Mattertal» lanciert. Angestrebt werden der Erhalt und die Schaffung eines bedürfnisgerechten Wohnungsangebotes. Als Lösung wird nicht die Abgabe von Bauland oder die Erstellung von Wohnraum gewählt, sondern in erster Linie die Vermietung von bestehendem Wohnraum. Der mehrjährige, vom Bundesamt für Wohnungswesen unterstützte Prozess, führte im Juni 2022 zur Gründung einer Genossenschaft, die von neun sowohl öffentlichen als auch privaten Institutionen getragen wird.Projektträger: Einwohnergemeinde Zermatt
Projektdauer: März 2018 – Dezember 2021
Abschlussbericht

In der Kooperation Industriestrasse Luzern sind fünf unterschiedliche Wohnbaugenossenschaften zusammengeschlossen. Gemeinsam planen sie auf dem ehemaligen Industrieareal an der Industriestrasse in Luzern eine Überbauung. Für die sogenannte «Dialogphase» im Anschluss an den Architekturwettbewerb wurde eine begleitende Evaluation durchgeführt. In den dafür definierten Zielsetzungen stand die Übertragung von vorhandenen Qualitäten in die zukünftige Siedlung im Fokus.
Projektträger: Kooperation Industriestrasse Luzern - Genossenschaftsverband
Projektdauer: Oktober 2018 - September 2021
Projektseite: www.kooperation-industriestrasse.ch / Evaluation Industriestrasse Luzern (HSLU)
Kurzbericht

Der Freiburger Wohnungs- und Immobilien-Monitor liefert detaillierte Informationen zum Freiburger Wohnungsmarkt, basierend auf regelmässige Meldungen von privaten Projektpartnern wie Immobilienverwaltungen einerseits und staatlichen Statistiken andererseits. Das Projekt beinhaltet die Ausweitung des Monitors auf andere städtische Regionen des Kantons sowie das Erarbeiten einer Dokumentation, die bei der Implementierung eines ähnlichen Monitors in anderen Regionen als Leitfaden dienen kann.
Projektträger: Hochschule für Wirtschaft, Freiburg
Projektdauer: November 2020 – Dezember 2024
Projektseite: Wohnungs- und Immobilienmonitor Freiburg (immolab-fr.ch)

Das Projekt ermittelt, wie viele preisgünstige Wohnungen in welchen Grössen in verschiedenen Tessiner Gemeinden fehlen. Das Bedürfnis nach günstigem Wohnraum – ermittelt mittels Einkommen und Haushaltsgrössen aus Steuerdaten – wird den existierenden günstigen Wohnungen gegenübergestellt, so dass eine allfällige Lücke festgestellt werden kann.
Projektträger: Institut für Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt, Fachhochschule der italienischen Schweiz SUPSI
Projektdauer: November 2020 - Juni 2023

Der Wohnungsmarkt zeichnet sich durch eine relativ hohe Standardisierung aus, bei gleichzeitig zunehmender Pluralisierung von Wohnbedürfnissen und Haushaltsformen. Das Projekt befasst sich mit drei Wohnkonzepten, die derzeit in der Schweiz als innovativste und radikalste gelten können: dem "Hallenwohnen", dem "Wohnen im Rohbau", und dem "Selbstausbauloft". Dies sind Wohnbauprojekte der Genossenschaften Kraftwerk 1 und Kalkbreite in Zürich sowie Warmbächli in Bern, welche alle Elemente von Selbstbau und Gemeinschaft beinhalten. Das Ziel der vergleichenden Untersuchung ist Erkenntnisse zu den Herausforderungen und Gelingensbedingungen zu gewinnen und diese für künftige ähnliche Projekte nutzbar zu machen.
Projektträger: OST - Ostschweizer Fachhochschule, IFSAR Institut für Soziale Arbeit und Räume
Projektdauer: April 2022 - September 2024
Projektwebsite: Projekte | OST
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Im Ökoquartier Les Vergers, in Meyrin (GE), hat die Genossenschaft Equilibre 65 Wohneinheiten in drei Gebäuden erstellt. Dort analysiert sie ein von ihr entwickeltes, neuartiges Sanitärsystem, das als in die Wohnung integriertes Element mit jedem Gebäude – im Bestand oder im Neubau, in der Stadt oder auf dem Land – kompatibel ist. Bestandteile sind Kompost-Toiletten sowie ein Verfahren, das aus dem Urin natürlichen Dünger herstellt.
Projektträger: Genossenschaft Equilibre
Projektdauer: November 2018 - Mai 2021
Projektseite: www.cooperative-equilibre.ch/projets/les-vergers
Merkblatt

Das gemeinschaftlich orientierte Projekt der Bau- und Wohngenossenschaft Lebenswerte Nachbarschaft LeNa auf dem Westfeld in Basel zielt darauf ab, mit möglichst geringen Einbussen an Wohn- und Lebensqualität die individuelle Wohnfläche zu reduzieren. Die Projektgruppe überprüfte unter Einbezug künftiger Bewohnerinnen und Bewohner, welche baulichen und organisatorischen Massnahmen zielführend sind.Projektträger: Bau- und Wohngenossenschaft Lebenswerte Nachbarschaft LeNa
Projektdauer: November 2018 - Januar 2021
Projektseite: lena.coop/forschung
Broschüre

Das Projekt untersuchte, anhand von Transformationsstrategien und Testprojekten für ein Gebiet der Gemeinde Wettingen, wie Einfamilienhausgebiete im Zuge der Innenentwicklung und unter Wahrung der Interessen der Eigentümer weiterentwickelt werden können.
Projektträger: ZHAW, Institut Urban Landscape
Projektdauer: Juni 2018 - Juni 2020
Projektseite: Verdichtung von EFH-Siedlungen
Schlussbericht:
Schritt für Schritt. Die Transformation von Einfamilienhausgebieten gestalten
PDF17.45 MB10. Juni 2020
Schritt für Schritt. Die Transformation von Einfamilienhausgebieten gestalten. Zusammenfassung
Bedingungen und Potenziale der Verdichtung in Einfamilienhausquartieren wurden anhand von Transformationsstrategien und Testprojekten für ein Gebiet der Gemeinde Wettingen überprüft. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass eine neue Stadtraumkultur entwickelt werden muss, die dem Weiterbauen im Bestand besser Rechnung trägt.
PDF2.41 MB10. Juni 2020
