Veröffentlicht am 17. Februar 2022
Grenchner Wohntage 2004
Die Veranstaltungen im Überblick
Ausstellung - 23.10.2004 bis 20.03.2005
Grenchen in den 50er Jahren
Das Kultur-Historische Museum lässt die Zeit der Nierentische, Petticoats und des Rock’n’Roll aufleben. Neue Modeströme und Musikklänge sowie eine veränderte Werthaltung leiteten ein neues Selbstverständnis ein. Die Städte mussten sich neuen Herausforderungen annehmen: Rasantes Verkehrswachstum, Wohnungsnot, neue Freizeitgestaltungen. Die Ausstellung leuchtet diese Themen am Beispiel von Grenchen aus. In den 50er Jahren entstanden das Parktheater, das Schwimmbad, die Quartierschulhäuser, die neue Post sowie zahlreiche neue Wohnquartiere.
An der Vernissage sprechen Jacques Ribaux, Stellvertretender Direktor des BWO und Teddy Buser, der einen Blick auf die 50er Jahre zurückwirft.
Ausstellung - 29.11. bis 06.11.2004
Eine Stadt entsteht!
Eine rasante wirtschaftliche Entwicklung verwandelte das Dorf Grenchen in eine Stadt. Die Einwohnerzahl stieg zwischen 1900 und 1970 von rund 5000 auf fast 21’000 Personen. Das Erscheinungsbild veränderte sich mehrmals und eine moderne zukunftsgerichtete Stadt entstand. Wohnquartiere schossen aus dem Boden, Freizeitanlagen wurden gebaut. Aber auch die grosse Wirtschaftskrise in den 80er Jahren hinterliess ihre Spuren.
Seit 101 Jahren nimmt die Baudirektion in diesem Umfeld ihre Aufgaben wahr. Ein guter Grund, um die Entwicklung aufzuarbeiten und zu präsentieren.
Preisübergabe und Vernissage - 28.10.2004
Auszeichnung ausgewählter Bauten im Kanton Solothurn 2001–2003
Gute architektonische Leistungen verdienen eine Würdigung. Das Kantonale Kuratorium für Kulturförderung und der sia Solothurn präsentieren die fünf besten Bauten im Kanton Solothurn, die zwischen 2001 und 2003 entstanden sind. In einer attraktiven Ausstellung sind die Modelle der prämierten Werke zu sehen. Regierungsrätin Ruth Gisi übergibt am 4. November 2004 die Auszeichnungen.
Fachtagung - 03.11.2004
Was treibt und hemmt die Wohnungsbauer?
Fakten und Meinungen zum Investorenverhalten
Moderate Baukosten, tiefe Zinsen und eine hohe Nachfrage – trotzdem werden wenig Wohnungen gebaut und erneuert. Was hält die Investoren ab, auf einem Markt mit günstigen Voraussetzungen aktiver zu sein? Das Bundesamt für Wohnungswesen stellt dazu Ergebnisse einer Befragung zur Diskussion.
Die Handouts
Architekturbeiträgen - 04.11.2004
Architekturnacht
Visionen, Bar, Musik: Welches sind die wichtigsten Herausforderungen an die Architektur im Wohnungsbau? Wie wird sich das Wohnen in der Zukunft entwickeln? Zehn Schweizer Architekturbüros nehmen in lockerer Atmosphäre zu diesen Fragen Stellung und präsentieren eigene Arbeiten in Form von Kurzfilmen.
Der Barbetrieb lädt zum Gedankenaustausch mit den Architekten ein:
- ARB Arbeitsgruppe, Bern
- Atelier 5, Bern
- Andrea Bassi, Genève
- Buchner Bründler, Basel
- Décosterd & Rahm architectes, Lausanne
- Dual Architekten, Solothurn
- EM2N Architekten, Zürich
- Jomini, Jomini & Zimmermann, Bern
- Jürg Stäuble, Solothurn
- Roland Stutz & Martin Bruhin, Luzern