Veröffentlicht am 30. Mai 2023
Grenchner Wohntage 2014
Die Veranstaltungen im Überblick
Lesung - 04.11.2014
Wohlstand und Macht – Wie wohnten die Patrons?
Lesung von Sandra Sieber, Schauspielerin Kultur-Historisches Museum
Industriellenfamilien wie Schild, Girard und Baumgartner prägten die Entwicklung der Stadt Grenchen ab dem 19. Jahrhundert massgebend. Die diesjährige Ausstellung im Kultur-Historischen Museum nimmt sich der Geschichte dieser Familien an. Die Lesung zeigt wie die «Patrons» wohnten, welche Art von Wohnen sie bevorzugten, in welchem Dekor sie sich wohl fühlten. Sandra Sieber liest aus Berichten von verschiedenen Zeitzeugen und lässt so das Alltagsleben der Herrschaften Revue passieren.Sandra Sieber erhielt den Anerkennungspreis 2014 der Stadt Grenchen für ihre schauspielerische Tätigkeiten.
Fachtagung - 06.11.2014
So bleibt Wohnen zahlbar – Rezepte von und für Investoren
Fachtagung im Parktheater
Unter den Konsumausgaben stehen die Wohnkosten in der Schweiz an erster Stelle. Seit 1998 hat ihr Anteil vor allem in den einkommensschwächeren Haushalten zugenommen. In den grossen Städten wurde das Problem in den letzten Jahren durch das Verschwinden zahlreicher preiswerter Wohnungen akzentuiert und könnte sich bei den mittelfristig zu erwartenden Zinsanstiegen noch verschärfen. Immer öfter werden deshalb Forderungen nach mehr preiswertem Wohnraum laut. Doch ist das Wohnen in der Schweiz wirklich teuer? Sollen Private oder die öffentliche Hand für die Erstellung preiswerter Wohnungen zuständig sein? Mit welchen Rezepten lassen sich zahlbare Wohnungen erhalten oder neu schaffen? Die Fachtagung nimmt das Thema auf, ordnet es ökonomisch ein und zeigt Rezepte, wie Investoren nachhaltig die Wohnkosten beeinflussen können.
Die Präsentationen
3_Praesentation-Zeyer
PDF2.12 MB8. Juli 2016
4_Praesentation-Charlet
PDF1.87 MB8. Juli 2016
2_Praesentation-Decker
PDF760.01 kB8. Juli 2016
5_Praesentation-Schwartz
PDF2.72 MB8. Juli 2016
8_Praesentation-Loewensberg
PDF10.51 MB8. Juli 2016
6_Praesentation-Wicht
PDF2.31 MB8. Juli 2016
7_Praesentation-Mooser
PDF3.66 MB8. Juli 2016
Die Handouts
2_Handout-Decker
PDF223.13 kB8. Juli 2016
7_Handout-Mooser
PDF54.30 kB8. Juli 2016
8_Handout-Loewensberg
PDF126.21 kB8. Juli 2016
3_Handout-Zeyer
PDF55.78 kB8. Juli 2016
4_Handout-Charlet
PDF56.99 kB8. Juli 2016
6_Handout-Wicht
PDF136.85 kB8. Juli 2016
5_Handout-Schwartz
PDF58.32 kB8. Juli 2016
1_Handout-Scognamiglio
PDF54.85 kB30. Mai 2023
Kinoabend - 10.11.2014
Kinoabend mit «Die Strategie der Schnecke» von Sergio Cabrera
Film mit Einführung von Helmuth Zipperlen, Filmkritiker Kino Rex
Ein altes Miethaus in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá soll geräumt und seine Bewohner auf die Strasse gesetzt werden. Zu den Bewohnern gehören der alte Anarchist Jacinto, der Rechtsanwalt ohne Zulassung Romero, der Transvestit Gabriel, ein junger Revolutionär und eine alte Frau mit ihrem schwerkranken Mann. Sie alle wehren sich gegen ihre Vertreibung. Während Romero versucht, den unabwendbaren Rausschmiss mit rechtlichen Kniffen hinauszuzögern, entwickelt Don Jacinto die schlitzohrige „Strategie der Schnecke".
La estrategia del caracol, 110 Min. Kolumbien 1993
Referat - 12.11.2014
Architekturvermittlung: Architektur erklärt sich nicht von selbst
Referat von Boris Szélpal, Architekt mit Rapper Manillio und Live-Zeichnerin Gabriele Schlipf Kunsthaus
Weil sie nicht die gleiche Sprache sprechen, entstehen zwischen Architekten und Bauherren oftmals Missverständnisse, die vermeidbar wären. Architekten sind es gewohnt mit abstrakten Bildern und in Konzepten zu denken und diese auch für die Kommunikation einzusetzen. Sie sollten aber ihre Arbeit so vermitteln, dass auch Laien verstehen, worum es geht. Bauherren müssen in der Phase des Entwurfs die Qualitäten eines Bauwerks verstehen, damit sie auch in den weiteren Phasen vorbehaltlos hinter dem Projekt stehen können. Boris Szélpal, Master of Arts in Architekturvermittlung, dipl. Architekt FH SIA, Master of Real Estate Management (MREM). Begleitet Bauherren, vermittelt Architektur, realisiert Machbarkeitsstudien in der Rolle des Architekten. Mitglied der Fachkommission Bildende Kunst und Architektur, Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn.