Ein Baukasten für preisgünstigen Wohnraum - Warum?
Viele Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten oder neu zu schaffen. Verschiedene Bevölkerungsgruppen – von jungen Familien bis zu älteren Menschen – sollen geeigneten Wohnraum finden können. Denn ein funktionierendes Gemeindeleben hängt auch davon ab, ob verschiedene Bevölkerungsgruppen geeigneten Wohnraum finden.
Verlust von günstigem Wohnraum als Auslöser
Durch Ersatzneubauten und Totalsanierungen kann preisgünstiger Wohnraum verloren gehen. Dies sorgt oft für politische Diskussionen und Handlungsdruck.
Individuelle Lösungen für jede Gemeinde
Der Baukasten unterstützt Gemeinden dabei, situationsgerechte Massnahmen – sogenannte Bausteine – auszuwählen und zu kombinieren. So kann eine wirksame und passgenaue Wohnraumpolitik entstehen.
Gemeinden spielen eine zentrale Rolle
Lokale Nähe als Stärke
Gemeinden kennen die Bedürfnisse der Bevölkerung vor Ort. Durch ihre Kontakte zu Grundstückeigentümer- und Wohnbauträgerschaften verfügen sie über einen wichtigen Hebel für die lokale Wohnraumentwicklung.
Breites Handlungsspektrum
Der Einfluss von Gemeinden ist grösser, wenn sie selbst Bauland oder Wohnraum besitzen. Unabhängig davon haben sie jedoch verschiedene Handlungsmöglichkeiten, wie rechtliche Vorgaben, Beratung, finanzielle Förderung oder gezielte Anreize.
Bund und Kantone bilden den Rahmen
Das Mietrecht liegt auf Bundesebene, Planungs- und Baugesetze sind kantonal geregelt. Gemeinden müssen sich innerhalb dieses Rahmens bewegen und ihre Massnahmen entsprechend abstimmen.

