Veröffentlicht am 17. Februar 2022
Grenchner Wohntage 2005
Die Veranstaltungen im Überblick
Ausstellung - 28.10.2005 bis 18.11.2005
Wohnen: Mehr als ein Dach über dem Kopf!
30 Jahre BWO – Einblicke in die Wohnungspolitik
Unternehmen Sie eine Zeitreise durch 30 Jahre schweizerische Wohnungspolitik. Erfahren Sie mehr über die Aufgaben und Ziele des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO), über das aktuelle Wohnen in der Schweiz und die künftigen Herausforderungen. Wohnqualität, Wohnbaufinanzierung, kostengünstiges Bauen, neue Wohnformen oder die Unterstützung für benachteiligte Bewohnergruppen sind einige der Themen, mit denen sich das BWO in drei Jahrzehnten intensiv befasst hat. Sie werden mit älteren und jüngeren Beispielen aus dem geförderten Wohnungsbau illustriert: „Siedlungstrasse“ (Thun), „Bleiche“ (Worb), „Davidsboden“ (Basel); „Remishueb“ (St. Gallen), „Niederholzboden“ (Riehen), „Kraftwerk 1“ (Zürich) und „Les Ouches“ (Genf).
Fachtagung - 3.11.2005
Eigene Stärken erkennen und besser nutzen: Impulse und Instrumente für die gemeinnützigen Bauträger
Bundesrat Joseph Deiss eröffnete am 3. November 2005 in Grenchen die Veranstaltung „Eigene Stärken erkennen und besser nutzen: Impulse und Instrumente für die gemeinnützigen Bauträger“. In seinem Referat im Rahmen der Grenchner Wohntage wies er auf die Bedeutung der gemeinnützigen Bauträger als Partner des Bundes in der Wohnungspolitik hin.
Vor rund 150 Vertretern von Wohnbaugenossenschaften hat Bundesrat Joseph Deiss am Donnerstag die grosse Bedeutung der gemeinnützigen Bauträger für die Wohnraumversorgung herausgestrichen.
Die Tagung fand im Rahmen der 10. Grenchner Wohntage statt und stand unter dem Titel „Eigene Stärken erkennen und besser nutzen“.
Die Handouts
Ausstellung - 05.11.2005 bis 20.02.2006
Von der Gaslaterne zur Lichterstadt
Licht in der Wohnung gab es schon lange, die regelmässige und dokumentiert Beleuchtung von Strassen und Plätzen hingegen gibt es erst seit rund 300 Jahren. Heute ist Licht allgegenwärtig. Das Kultur-Historische Museum verfolgte die Geschichte der Strassenbeleuchtung und eröffnete am 4. November 2005 ab 19 Uhr eine Sonderausstellung zum Thema.
Installation - 04.11. bis 18.11.2005
Sicherheit und Gestaltung: Licht in der Unterführung
Wohnen betrifft nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch das Umfeld. Dazu gehören neben Gärten, Parks, Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr auch die Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen. Die Fachmittelschule Regio Jurasüdfuss (ROJ) stellte am 4. November 2005 ab 18.30 Uhr ihr Projekt zum Problemfeld Unterführung vor.
Podiumsdiskussion - 10.102005
Soziale Integration konkret
Das Zusammenleben ist nicht einfach, und wo fremde Kulturen aufeinandertreffen, gibt es zusätzliche Schwierigkeiten. Oft leiden ganze Quartiere darunter. Auch Grenchen muss sich mit dieser Problematik auseinandersetzen.
Wo verschiedene Interesse und verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, entstehen Konflikte. Dadurch erhalten Quartiere einen schlechten Ruf. Auch Grenchen besitzt solche Quartiere. Am 10. November 2005 ab 19.30 Uhr versuchten die verschiedenen Interessensgruppen im Café Monbijou, das Problem an einer Podiumsdiskussion anzugehen.
Podiumsdiskussion mit Barbetrieb - 17.11.2005
Wie viel Licht braucht der Mensch?
Licht gibt Sicherheit, Licht hilft gestalten, Licht setzt wichtige Markierungen, Licht verdrängt die Dunkelheit, die Nacht wird zum Tag. Vor allem Sehbehinderte sind für das Wohlbefinden auf Licht angewiesen. Vermehrt werden heute aber auch Stimmen laut, die auf negative Auswirkungen der allgegenwärtigen Belichtung für Mensch und Natur aufmerksam machen. Das Wort «Lichtverschmutzung» macht die Runde. Wie viel Licht brauchen Mensch und Natur? Braucht es Spielregeln für die Verwendung von Licht? Wie könnten diese aussehen? Gibt es gute Beispiele?
Unter der Leitung von Andrea Affolter, Radio DRS, diskutierten:
Gisela Vollmer, Planerin, Bern
Christian Vogt, Lichtplaner, Winterthur
René Kobler, Dark-Sky, Basel
Urs Albrecht, Biochemiker, FribourgBegrüssung durch Thomas Steinbeck, Architekturforum Solothurn.