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Veröffentlicht am 28. August 2026

Zielgruppen richtig informieren und einbeziehen

Sowohl bei den relevanten Zielgruppen als auch bei Politik und Bevölkerung ist es zentral, eine ausreichende Akzeptanz für Massnahmen zu erreichen. Eine frühzeitige und aktive Information ist dabei entscheidend. Welche Informations- und Mitwirkungsmassnahmen sind Erfolg versprechend?

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Früh und kontinuierlich kommunizieren

Damit Regulierungsmassnahmen die gewünschte Wirkung erreichen, müssen sie von der Bevölkerung verstanden, akzeptiert und mitgetragen werden. Begleitende Kommunikation ist deshalb mehr als punktuelle Information über neue Regeln – sie schafft Transparenz, erklärt Ziele, fördert Verständnis und beugt Konflikten vor. Wichtig ist, früh zu kommunizieren – nicht erst bei der Einführung der Massnahmen. Dabei sollten Bedarf und Nutzen der Regulierung hervorgehoben werden, etwa der Schutz des Wohnraums, ein fairer Wettbewerb mit der Hotellerie, die Reduktion von Lärmbelastungen in Wohnquartieren oder zusätzliche Einnahmen durch Kurtaxen und gerechte Abgaben. Ebenso wichtig ist es aber auch, auf Kontinuität in der Kommunikation zu achten. Regelmässige Updates erhöhen die Verständlichkeit und die Akzeptanz.

Aktiv auf die Zielgruppen zugehen

Vermietende müssen sich selbst darüber informieren, welche Regeln gelten. Entsprechende Informationen bieten Gemeindewebsites, Amtsblätter oder lokale Medien.

Wird eine Neuerung eingeführt, die viele Fragen aufwirft, kann eine Informationsveranstaltung der Gemeindeverwaltung viel Aufwand ersparen. Eine solche Veranstaltung kann im Gemeindesaal aber auch online durchgeführt werden. Sprechstunden oder Online-Foren können das Verständnis und die Akzeptanz zusätzlich verbessern.

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Bevölkerung in den Massnahmenprozess einbeziehen

Mitwirkungsverfahren sind in der Planung und Erarbeitung von Massnahmen wichtig und wirksam, sind aber auch mit Aufwand verbunden. Gemeinden können die Bevölkerung und/oder Anbietende von kurzzeitig vermieteten Wohnungen zu Gesprächen einladen, um ihre Bedürfnisse und Wünsche abzuholen oder die Akzeptanz von geplanten Massnahmen zu prüfen. Dies bietet die Gelegenheit, über die Situation in der Gemeinde zu informieren und geplante Schritte anzukündigen.

Für die erfolgreiche Umsetzung von Mitwirkungsverfahren ist eine sachliche und dialogorientierte Kommunikation zentral. Die betroffenen Personen sollen Informationen erhalten, Fragen stellen können und die Möglichkeit haben, ihre Anliegen und Bedürfnisse einzubringen.