Personenfreizügigkeit und Wohnungsmarkt

Seit der Mitte des vergangenen Jahrzehnts beeinflusst die Einführung der Personenfreizügigkeit die Einwanderungsrate in die Schweiz. Im Vergleich zu früher bewirkte dies zuerst strukturelle Änderungen, einerseits was die Herkunft, andererseits was die Qualifikation der Ausländer betraf. Mittlerweile ist dieser Effekt nicht mehr so ausgeprägt. Auch die Zuwanderungsraten haben sich deutlich reduziert. Diese Entwicklung wirkt sich auf den Markt für Wohnimmobilien aus.

Karten 2018

Weitere Informationen

Dokumente

Personenfreizügigkeit und Wohnungsmarkt (PDF, 1 MB, 09.07.2009)Indikatoren zur Beurteilung der Auswirkungen auf regionale Immobilienmärkte

Fachartikel

Personenfreizügigkeit und Wohnungsmärkte in den Schweizer Agglomerationen (PDF, 684 kB, 18.08.2010)Artikel in «Die Volkswirtschaft» 7-8/2010 von Prof. Dr. Silvio Graf und Prof. Dr. Armin Jans, ZHAW, Zentrum für Wirtschaftspolitik, Winterthur; Dr. Daniel Sager, Meta-Sys AG, Zürich

Beobachtung des Wohnungsmarkts: Mehr ausländische Konkurrenz (PDF, 42 kB, 05.05.2009)Artikel in «terra cognita» 14/2009 von Dr. Ernst Hauri, BWO

Medienmitteilung

02.07.2019

Schere zwischen Miete und Wohneigentum öffnet sich weiter

Wie bereits im Vorjahr ist die Schweiz 2018 ausreichend mit Wohnraum versorgt gewesen. Allerdings öffnet sich die Schere zwischen Miet- und Wohneigentumsmarkt weiter. Während sich der erste entspannt, deckt beim zweiten das Angebot den Bedarf klar nicht. Wirkung zeigen die Abnahme der Zuwanderung sowie die anhaltend tiefen Zinsen, wie eine aktualisierte Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt zeigt.

https://www.bwo.admin.ch/content/bwo/de/home/Wohnungsmarkt/marktwirtschaftliche-wohnungsversorgung/pfz-wm.html