Personenfreizügigkeit und Wohnungsmarkt

Seit der Mitte des vergangenen Jahrzehnts beeinflusst die Einführung der Personenfreizügigkeit die Einwanderungsrate in die Schweiz. Im Vergleich zu früher bewirkte dies zuerst strukturelle Änderungen, einerseits was die Herkunft, andererseits was die Qualifikation der Ausländer betraf. Mittlerweile ist dieser Effekt nicht mehr so ausgeprägt. Auch die Zuwanderungsraten haben sich deutlich reduziert. Diese Entwicklung wirkt sich auf den Markt für Wohnimmobilien aus.

Karten 2019

Weitere Informationen

Dokumente

Personenfreizügigkeit und Wohnungsmarkt (PDF, 1 MB, 09.07.2009)Indikatoren zur Beurteilung der Auswirkungen auf regionale Immobilienmärkte

Fachartikel

Wohnprobleme nehmen wegen Corona-Krise zu (PDF, 244 kB, 11.09.2020)Artikel in «Baublatt» Nr. 18, 4. September 2020

Personenfreizügigkeit und Wohnungsmärkte in den Schweizer Agglomerationen (PDF, 684 kB, 18.08.2010)Artikel in «Die Volkswirtschaft» 7-8/2010 von Prof. Dr. Silvio Graf und Prof. Dr. Armin Jans, ZHAW, Zentrum für Wirtschaftspolitik, Winterthur; Dr. Daniel Sager, Meta-Sys AG, Zürich

Beobachtung des Wohnungsmarkts: Mehr ausländische Konkurrenz (PDF, 42 kB, 05.05.2009)Artikel in «terra cognita» 14/2009 von Dr. Ernst Hauri, BWO

Medienmitteilung

08.07.2020

Mietmarkt mit teilweisem Überangebot und Anspannung beim Eigentum

Der Schweizer Wohnimmobilienmarkt wies 2019 weiterhin tiefgreifende Ungleichgewichte zwischen dem Miet- und dem Wohneigentumsmarkt, aber auch zwischen den Regionen auf. Die Corona-Pandemie wird nicht zu einer Trendumkehr führen. Während der Druck auf die Mietpreise bei Neuvermietungen steigt, ist insbesondere in den Grosszentren mit einer Verknappung von Wohnungen im unteren Mietpreissegment zu rechnen. Dies zeigt eine aktualisierte Untersuchung über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Wohnungsmarkt im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO).

https://www.bwo.admin.ch/content/bwo/de/home/Wohnungsmarkt/marktwirtschaftliche-wohnungsversorgung/pfz-wm.html