Veröffentlicht am 17. Februar 2022
Grenchner Wohntage 2015
Die Veranstaltungen im Überblick
Vernissage - 7.11.2015
Wohnen in Grenchen – gestern, heute, morgen
Vernissage: 7. November 2015 Ausstellung: 7. bis 30. November 2015 Marktplatz
Wie wohnen Grenchnerinnen und Grenchner? Wie sieht ihr Leben heute aus, wie gestaltete es sich vor 50 Jahren und wie könnte es in 50 Jahren sein? Drei Schulklassen der 3. Sek B untersuchen Grenchner Quartiere bezüglich vergangener und aktueller Wohnbedingungen und machen sich Gedanken zu möglichen Entwicklungen. Es sind dies: Schmelzi, Kastels, Ziegelmatt, Bachtelen, Däderiz, Lingeriz, Zentrum, Breite und Munters. Die Erforschungen beruhen auf Quartiergängen, Befragungen der Quartierbewohnenden, dem Ausfindigmachen von geeigneten Dokumenten und deren Studium, dem Austausch innerhalb der Klassen zu neuen oder für die Zukunft erhofften Wohnformen. Aus diesen Arbeiten entstehen mehr als zwei Dutzend Plakate, die die Bevölkerung während drei Wochen, zwischen dem 7. und 30. November 2015, auf dem Marktplatz entdecken kann.
Die Plakate
Fachtagung - 12.11.2015
Zukunft Wohnen: Qualität und Innovation als Schlüssel zum Erfolg
Fachtagung vom 12. November 2015 Parktheater
Simultanübersetzung
Tagungsbeitrag: Fr. 200.-Für die Bewältigung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und raumpolitischer Herausforderungen braucht es auch im Bereich des Bauens und Wohnens vermehrt innovative Ansätze. Wie kann Wohnraum mit hohem Gebrauchswert für breite Bevölkerungsgruppen bereitgestellt, die Solidarität zwischen den Generationen gestärkt, der Konsum von beschränkten Ressourcen wie Boden und Energie gedrosselt und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert werden? Die Tagung thematisiert Ansprüche an den Wohnraum im Lichte der Zukunftsforschung und präsentiert anhand von wegweisenden Projekten Handlungsmöglichkeiten auf den Ebenen Wohnung, Wohnanlage und Quartier. Als Anknüpfungspunkt dient das vom BWO seit 1975 periodisch weiterentwickelte Wohnungs-Bewertungs-System WBS, dessen neueste Fassung im Herbst 2015 veröffentlicht wird.
Die Präsentationen
05_Praesentation-Rebetez
PDF2.28 MB8. Juli 2016
03_Praesentation-Walder
PDF2.63 MB8. Juli 2016
04_Praesentation-Haller
PDF6.06 MB8. Juli 2016
06_Praesentation-Beyeler
PDF3.38 MB8. Juli 2016
07_Praesentation-Richner
PDF5.92 MB8. Juli 2016
08_Praesentation-Beutler
PDF2.06 MB8. Juli 2016
10_Praesentation-Altwegg
PDF2.71 MB8. Juli 2016
11_Praesentation-Andersen
PDF6.84 MB8. Juli 2016
09_Praesentation-Ott
PDF32.32 MB8. Juli 2016
12_Praesentation-Groebly
PDF4.90 MB8. Juli 2016
Die Handouts
08_Handout-Beutler
PDF224.31 kB8. Juli 2016
07_Handout-Richner
PDF169.65 kB8. Juli 2016
03_Handout-Walder
PDF15.78 kB8. Juli 2016
09_Handout-Ott
PDF129.46 kB8. Juli 2016
04_Handout-Haller
PDF214.23 kB8. Juli 2016
06_Handout-Beyeler
PDF314.46 kB8. Juli 2016
10_Handout-Altwegg
PDF76.86 kB8. Juli 2016
05_Handout-Rebetez
PDF97.03 kB8. Juli 2016
11_Handout-Andersen
PDF66.31 kB8. Juli 2016
12_Handout-Groebly
PDF157.23 kB8. Juli 2016
Lichtspiel - 12.-14.11.2015
«Brain Maps Project # My Home Self Drone»
Von 12. bis 14. November 2015 Multimediales Lichtspiel mit Chorgesang Im Park des Kunsthauses
Das von der Stadt Grenchen in Zusammenarbeit mit MG-Compagnie produzierte Freiluftspektakel lädt Sie zu einem gut 30-minütigen virtuellen Spaziergang durch Grenchen ein. Dieser traumähnliche Rundgang zeigt Ihnen die Stadt, wie Sie sie noch nie gesehen haben. Ein Rundgang, der neue Landschaften und gut gehütete Geheimnisse dieser allzu vertrauten Umgebung zu Tage bringt. Die auf die rückseitige Fassade des Kunsthauses projizierten Bilder des Fotografen Jean-Pierre Fonjallaz vermischen sich mit den Stimmen des Grenchner Chors CantaGaudio, welcher raffiniert orchestrierte Verse vom Musiker und Poet Stéphane Blok interpretiert. Mit diesem Produkt der gelebten Kunst, das Folklore und Gegenwartskunst geschickt verknüpft, erwartet Sie ein einmaliges Sinneserlebnis.

Preisübergabe und Vernissage - 13.11.2015
Preisverleihung «Priisnagel Fotografie» der SIA Sektion Solothurn
Preisübergabe und Vernissage: 13. November 2015 Ausstellung: 14. bis 22. November 2015 Kunsthaus
Die tägliche Auseinandersetzung mit Themen wie Licht, Form, Perspektiven oder der Umgang mit verschiedenen Materialien verbindet nicht nur die unterschiedlichen Berufsbilder des SIA, sondern schafft Parallelen zur Fotografie. Ziel der Auszeichnung «Priisnagel Fotografie» der SIA Sektion Solothurn ist, durch die eigenständige künstlerische Bildsprache und den bewussten Umgang mit den eingesetzten Mitteln ein Zeitdokument zu erhalten, das über die Jahre an Wert und Wichtigkeit gewinnen soll. Das besondere Augenmerk gilt dabei insbesondere der Schnittstelle zwischen Industriearealen, Gewerbebauten und Wohnhäusern mit Mischnutzungen. Bewusst oder zufällig, jedoch meist nutzungsorientiert, formt dieser Zwischenbereich unseren Lebensraum und schafft ein spannendes Nebeneinander.
Kinoabend - 18.11.2015
Kinoabend mit «Ein Fall für die Borger» und «Kitchen Stories»
Zwei Filmvorführungen am 18. November 2015 Kino Rex
«Ein Fall für die Borger», von Peter Hewitt (GB/USA), 1997
Ein Anwalt, Ocious P. Potter, plant das Haus der Familie Lender abzureissen, um an derselben Stelle ein Bürohochhaus zu errichten. Die Wichte-Familie Clock, welche sich im Unwissen der Bewohner im Haus eingenistet hat, treibt in guter Borger-Manier Schabernack mit dem gierigen Potter, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen, denn sie haben grosses Interesse, dass sich die Verhältnisse im Haus nicht ändern. Eine Komödie für die ganze Familie.«Kitchen Stories», von Bent Hamer (N), 2003
Für die Verbraucherforschung wurden in den 1950er Jahren mit Hochsitz und Notizblock ausgestattete Beobachter in den Küchen alleinstehender Männer postiert, um deren Verhaltensweisen zu untersuchen und aufgrund der Erkenntnisse die Möbel- sowie Geräteanordnung zu optimieren. Persönlicher Kontakt, Sprechen und Hilfe bei den täglichen Arbeiten ist strikt untersagt, um die Forschungsergebnisse nicht zu verfälschen. Doch diese angespannte Situation sucht sich ihre ganz eigenen Ventile; die Rollen verschwimmen. Das Ende, weit entfernt von wissenschaftlicher Distanz, zeigt zwei skurrile Männer, die schliesslich zu Freunden werden.
Der Filmkritiker Helmuth Zipperlen führt in den Film ein.